




Hut ab vor allen reitenden Menschen und den zwangsläufig beteiligten Pferden. - Tag 3
Der letzte Tag. Schon um zehn geht’s weiter. Menschen wie Pferde haben sich, so scheint es, ans Wanderreiten gewöhnt. Ab und zu teilt sich die Gruppe - "die richtigen Pferde nach vorn!" und bestimmte Etappen werden trabend oder töltend oder galoppierend genommen. Ab und zu wird eine kleine Pause an einem Bach gemacht wo die Pferde trinken können. Marlboro-Mann, du bist arbeitslos! - Die Fuchsschlucht! Links und rechts in den Böschungen ein Fuchsbau neben dem anderen. Ein unwegsamer, steiniger Pfad, über den sich hierzlande wandernde Niederländer beschweren würden. Nicht so Don Pedro: Bedächtig setzt er einen Fuß vor den anderen, ich halte uns die tiefhängenden Äste vom Pelz. Eine steile Böschung: Die Kleinen hüpfen mit eigenartigen Sprüngen hoch; Lucky hinterher. Benimmt sich so ein dreißigjähriges Pferd? Guter Don Pedro. Den Rest dieses Wanderrittes verbringe ich sinnend über die Einheit, die zwischen Mensch und Pferd möglich sein kann und die ich in diesen drei Tagen zu erahnen
begonnen habe. Ich stelle fest, daß es wohl keine Freizeitbeschäftigung gibt, die von Mensch und Tier so viel Verantwortungsbewußtsein, Mut, Vertrauen, Fleiß und Geduld fordert. Dank meines vierbeinigen Kumpels konnte ich auf diesem Ritt einen Teil dieser Eigenschaften weiterentwickeln. Allerbester Don Pedro!
(Der Bericht wurde nicht von mir verfasst, sondern von einer Mit(st)reiterin. Aber genauso ist es gewesen!!!!)
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